Weltwärts

Mein Freiwilligendienst

Weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Seit nun bereits sieben Jahren vermittelt Weltwärts Jugendliche zwischen 18 und 28 Jahren an Trägerorganisationen, die unter festgelegten Kriterien ausgewählt werden. Diese Trägerorganisationen entsenden die Jugendlichen dann an Projekte auf der ganzen Welt. Anderes als bei anderen Freiwilligendiensten wird bei Weltwärts ein Teil der Kosten vom BMZ getragen. Dies führte schon zu Beginn der Pilotphase von 2008 bis 2010 zu heftiger Kritik, Weltwärts könne mit unqualifizierten "Weißnasen" in Entwicklungsländern keine nachhaltige Entwicklungspolitik garantieren.

 

Meine Motivation ist es keinesfalls jemandem als "Weißnase" entgegen zu treten. Ich möchte das Land und vorallem die Menschen in diesem Land kennenlernen. Wenn ich dabei noch etwas bewirken kann, bin ich überaus zufrieden. Hierbei bedeutet bewirken für mich nicht, eine Linie vorzugeben, sondern eine Hilfestellung zu geben um dann eventuell gemeinsam eine Veränderung hervorzurufen. Ob mir dies gelingen wird, werde ich herausfinden.

 Aber macht Euch am Besten selber ein Bild.  

 

http://www.weltwaerts.de/

 

 

Deutsch-Südafrikanisches Jugendwerk e.V.

Meine Entsendeorganisation

Das Deutsch-Südafrikanische Jugendwerk e.V. (kurz DSJW) ist eine gemeinnützig anerkannte Entsendeorganisation und einer der Trägerorganisationen des Weltwärts-Programmes. Der Verein gründete sich 1991 mit dem Ziel Rassendiskrimminierung in den sich im Wandel befindenen afrikanischen Staaten im Süden zu bekämpfen und den interkulturelle Austausch zwischen Deutschland und dem Süden Afrikas auszubauen. In diesem Jahr schickt das DSJW 44 Jugendliche nach Südafrika und 13 nach Namibia. Die Projekte reichen von sozial-pädagogischen über wirtschaftlichen bis hinzu ökologisch-gesellschaftlichen Tätigkeiten.  

 

http://dsjw.de/

Sam Nujoma Multi-Purpose Centre

Mein Projekt

 

Überall in Namibia errichtete die Regierung seit der Unabhängigkeit Multi Purpose Centre. Die Aufgabe dieser Gemeindezentren ist die Verbesserung der HIV-Verhinderung und der Pflege- und Betreuungsleistungen in der Region. Sie fungieren somit als sozialer Arm des Stadtrates.

 

Das Multi Purpose Centre in Ongwediva im Norden von Namibia wurde 2003 eröffnet und nach dem ersten Präsidenten Sam Nujoma benannt.

 

 

Meine Kolleginnen und ich

 

Die Aufgabenfelder des SNMPC setzt sich aus den folgenden Programmen zusammen:

 

      1.  Community Wellness and Care Program

 

Dieses Angebot soll der Bevölkerung eine medizinische Betreungsmöglichkeit bieten. Krankheiten wie Tuberkulose und HIV sind stark verbreitet im Norden Namibias. In der Region Oshana, in der auch Ongwediva liegt, ist jede vierte Person HIV-positiv. Die meisten Menschen vor Ort verfügen nicht über die Mittel Angehörige in den Krankenhäusern pflegen zu lassen. Medikamente oder andere notwendige Hilfsmittel wie beispielsweise Decken aber auch Beratungen bei Problemsituationen stehen für die Menschen im Centre zur Verfügung.

 

       2.  HIV-Präventionsprogramm

 

Wie bereits oben aufgeführt ist der Anteil der HIV-infizierten Menschen in Namibia sehr hoch. Obwohl die Regierung bereits im gesamte Land den Zugang zu kostenlosen Kondomen gewährleisten konnte, ist es dennoch von äußerster Wichtigkeit, dass Aufklärungsarbeit zur Prävention dieser Krankheit durchgeführt wird. Auch in diesem Bereich bieten das Multi Purpose Centre in den Dörfern der Region Präventionskurse an. 

 

       3.  Betreuung der OVC

 

OVC ist eine Abkürzung für Orphans and Vulnerable Children.  Dabei handelt es sich um Kinder und Jugendliche zwischen 3 bis 18 Jahren, die aus verschiedenen Gründen wie Verwaisung oder Armut Not leiden und Unterstützung benötigen. Diese Kinder kommen nach dem Schulbesuch in das SNMPC. Dort können sie ihre Hausaufgaben mit Hilfe der Freiwilligen fertig stellen oder die Freizeitangebote des Centres nutzen. Diese sogenannten "Clubs" bieten den Kindern sportliche, künstlerische, kulturelle oder handwerkliche Angebote. Auch eine Suppenküche ist in dieses "Afterschool- Program" integriert.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen über das Sam Nujoma Multi Purpose Centre: http://www.otc.com.na/home.php?pn=snmpc

 

Um mehr über die Arbeit von Jannis König, der von 2011 bis 2012 in Ongwediva tätig war, zu finden: http://jannisnamibia.wordpress.com/

 

Mehr aus Namibia

Flickr

Für Freunde der Fotografie:

Fotos aus Namibia, Botswana und Zimbabwe auf meiner Flickr Seite


 

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Kontakt

Bei Fragen, Unklarheiten oder Anmerkungen und Ideen freue ich mich, wenn Ihr Euch mit mir in Verbindung setzt:

 

ravel.bolero@web.de

 

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